20 Millionen Euro für Spitzenentwicklung von Mikrosensoren in Cottbus
 

Ob in der Landwirtschaft, in der Medizin oder in der Industrie. Überall um uns herum sind mittleweile Sensoren, die Prozesse optimieren und überwachen. Die BTU Cottbus-Senftenberg ist mit dem iCampus Cottbus sowie zwei Leibnitz- und zwei Fraunhofer Instituten dabei ein entscheidener Forschungs- und Entwicklungspartner, auch für die regionale Wirtschaft. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert die zweite Phase des Innovationscampus‘ Elektronik und Mikrosensorik Cottbus – iCampus Cottbus für eine Laufzeit von fünf Jahren mit 20 Millionen Euro. Im Fokus steht die Entwicklung von Mikrosensorik und Digitalisierung unter anderem in den Bereichen Smarth Health in der Medizin, Umweltsensorik 4.0 und Industrie 4.0. Im ersten Schritt hatten bereits viele regionale aber auch überregionale Unternehmen Interesse an einer Kooperation bekundet. Über 130 Firmenkontakte sind geknüpft.

In der zweijährigen ersten Phase des Projektes (11/2019-12/2021) standen die Identifikation von Innovationspotentialen, der Erkenntnistransfer in die Wirtschaft, die Forcierung des Übergangs von Forschung und Entwicklung hin zum Produkt inklusive Prototyping im Fokus. Auf den erreichten Forschungsergebnissen baut die zweite Phase (01/2022-12/2026) auf, in der die Ergebnisse in Zusammenarbeit mit Firmen aus der Lausitz für die wirtschaftliche Verwertung weiterentwickelt werden. Der Projektumfang beläuft sich auf insgesamt neun technischen Arbeitspakete mit 12 Unterprojekten.

Beitrag von Niederlausitz Aktuell vom 16.06.22, online verfügbar unter https://www.niederlausitz-aktuell.de/icampus